Ministère de la culture Inrap

Brandenburg, Brandenburg an der Havel

Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

ZahlungspflichtigFreitag, 17. Juni, Samstag, 18 Juni, Sonntag, 19. Juni

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Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel

www.landesmuseum-brandenburg.de
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Die Geschichte des Landes ist spannend wie nie!
Das Archäologische Landesmuseum zeigt ihre Hinterlassenschaften.

Die Dauerausstellung präsentiert mit etwa 10 000 ausgewählten Exponaten einen faszinierenden Überblick der über 130 000-jährigen Kulturgeschichte Brandenburgs. Auf rund 2000 m² Fläche wird der Besucher durch 9 Räume geführt, beginnend mit der Steinzeit, über die Bronze- und die Eisenzeit, von der Völkerwanderungszeit zu den Slawen und durch das Mittelalter in die Neuzeit.
Zu den ältesten Funden des Landes Brandenburg gehören neben Faustkeilen und Pfeilspitzen auch eines der ältesten Textilien der Welt, das Tragenetz aus Friesack, jungsteinzeitliche Goldringe aus einer Grabbestattung und der erhaltene Schädel einer erfolgreichen Trepanation.

Workshop

Workshop

Ein Keltenschatz für Kids Wir stellen uns eigene Regenbogenschüsselchen her

Ein Workshop mit dem erfahrenen Archäotechniker Markus Gruner und Mitarbeitern des Landesmuseums.
So ein seltener Münzfund ist schon eine tolle Entdeckung.
Die 41 goldenen Münzen, welche im kleinen Dorf Baitz gefunden wurden, sind mehr als 2000 Jahre alt. Wie sie hierher kamen und wem sie einst gehörten, wird von Wissenschaftler*innen erforscht. Man nennt diese Münzen übrigens Regenbogenschüsselchen.
In diesem Workshop widmen sich die Teilnehmer*innen auf kindgerechte Art dem Thema Keltenmünzen.
Unter fachkundiger Anleitung lernt man gemeinsam, selber derartige Münzen herzustellen. Damit die wertvollen Regenbogenschüsselchen nicht verloren gehen, werden zusätzlich kleine Lederbeutel angefertigt.
Auch wenn glänzende Goldfunde eigentlich im Museum bleiben müssen, machen wir an diesem Tag eine Ausnahme:
Der eigene Schatz darf von jedem Kind als Souvenir im Beutelchen mit nach Hause genommen werden.

8.00 €

Sonntag, 19. Juni de 11:00 à 13:00

Kinder

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Führung

Führung

Spuren der Kelten in Brandenburg

Als in der Nähe des kleinen Dorfes Baitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark 41 so genannte Regenbogenschüsselchen geborgen wurden, war die Sensation perfekt.
Fachleute staunten und die internationale Presse berichtete ausführlich über den Fund.
Dabei wirken die unverzierten, etwa fingernagelgroßen Schälchen auf den ersten Blick recht unscheinbar. Doch dieser Eindruck trügt nachhaltig.
Bei den Baitzer Regenbogenschüsselchen handelt es sich um den größten Fund keltischer Münzen und den ersten keltischen Goldfund in Brandenburg überhaupt.
Doch wie waren diese Reichtümer vor mehr als 2000 Jahren in eine Siedlung fernab des keltisch geprägten Kulturraumes gelangt?
Diesen und anderen Fragen widmet sich der Archäologe Reinhold Schulz M.A. in seiner Führung.
Als Kenner der Regenbogenschüsselchen erläutert er, welche Rolle diese in der keltischen Welt spielten und wie sie zu ihrem besonderen Namen kamen. Der kurzzeitig im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg ausgestellte Goldschatz von Baitz wird hierbei ausführlich in den Fokus genommen.
Die Teilnehmenden erfahren zudem, dass auch andere archäologische Funde aus dem Land Brandenburg auf eine Verbindung zwischen Kelten und frühgermanischen Gruppen im eisenzeitlichen Nordmitteleuropa verweisen.

5.00 €, Es gibt reduzierte Preise

Samstag, 18 Juni de 14:00 à 15:00

Jedes Publikum

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Führung

Führung

Rennofen und Roggenfeld Die vorrömische Eisenzeit in Brandenburg

Diese Führung bildet den Auftakt zu unserem Programm der Europäischen Archäologietage 2022.
Da die Beiträge in diesem Jahr ganz im Zeichen der keltischen Regenbogenschüsselchen stehen, nimmt diese Führung den zeitlichen Kontext dieser Münzen ins Visier – die vorrömische Eisenzeit.
Eisen war noch im 8. vorchristlichen Jahrhundert ein rares und somit kostbares Gut. Doch seine Härte und wohl auch seine Seltenheit machten es zu einem begehrten Rohstoff, welcher immerhin einer ganzen Epoche ihren Namen verlieh.
Musste man noch im 6. Jh. v. Chr. Roheisen aus dem keltischen Süden importieren, gelang es bald den begehrten Rohstoff aus hiesigem Raseneisenerz zu gewinnen. Vermehrt gehören seitdem eiserne Pflüge und Sicheln ebenso wie Schwerter, Pfeilspitzen und anderes Gerät zum archäologischen Fundgut.
In dieser Führung begegnen den Teilnehmer*innen aber nicht nur Eisenobjekte.
Auch bronzener Schmuck, aufsehenerregend verfüllte Erdschächte, Klimaschwankungen und Roggen gehören in diese Zeit.

5.00 €, Es gibt reduzierte Preise

Freitag, 17. Juni de 11:00 à 12:00

Jedes Publikum

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Pressekontakt :

Michael Schneider

presse@landesmuseum-brandenburg.de

03381/4104118

  • Goldarmband von Nassenheide
    Fritz Fabert, BLDAM
  • Widder von Lossow
    Fritz Fabert, BLDAM
  • Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
    Detlef Sommer, BLDAM
  • Münzschatz von Plänitz
    AtelierThomasBartel, BLDAM

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