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4 Ergebnisse
Brandenburg, Brandenburg an der Havel

Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel

www.landesmuseum-brandenburg.de

Die Geschichte des Landes ist spannend wie nie!
Das Archäologische Landesmuseum zeigt ihre Hinterlassenschaften.

Die Dauerausstellung präsentiert mit etwa 10 000 ausgewählten Exponaten einen faszinierenden Überblick der über 130 000-jährigen Kulturgeschichte Brandenburgs. Auf rund 2000 m² Fläche wird der Besucher durch 9 Räume geführt, beginnend mit der Steinzeit, über die Bronze- und die Eisenzeit, von der Völkerwanderungszeit zu den Slawen und durch das Mittelalter in die Neuzeit.
Zu den ältesten Funden des Landes Brandenburg gehören neben Faustkeilen und Pfeilspitzen auch eines der ältesten Textilien der Welt, das Tragenetz aus Friesack, jungsteinzeitliche Goldringe aus einer Grabbestattung und der erhaltene Schädel einer erfolgreichen Trepanation.

Workshop

Ein Keltenschatz für Kids Wir stellen uns eigene Regenbogenschüsselchen her
Ein Workshop mit dem erfahrenen Archäotechniker Markus Gruner und Mitarbeitern des Landesmuseums.
So ein seltener Münzfund ist schon eine tolle Entdeckung.
Die 41 goldenen Münzen, welche im kleinen Dorf Baitz gefunden wurden, sind mehr als 2000 Jahre alt. Wie sie hierher kamen und wem sie einst gehörten, wird von Wissenschaftler*innen erforscht. Man nennt diese Münzen übrigens Regenbogenschüsselchen.
In diesem Workshop widmen sich die Teilnehmer*innen auf kindgerechte Art dem Thema Keltenmünzen.
Unter fachkundiger Anleitung lernt man gemeinsam, selber derartige Münzen herzustellen. Damit die wertvollen Regenbogenschüsselchen nicht verloren gehen, werden zusätzlich kleine Lederbeutel angefertigt.
Auch wenn glänzende Goldfunde eigentlich im Museum bleiben müssen, machen wir an diesem Tag eine Ausnahme:
Der eigene Schatz darf von jedem Kind als Souvenir im Beutelchen mit nach Hause genommen werden.

8.00 €

Sonntag, 19. Juni de 11:00 à 13:00

Kinder

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Führung

Spuren der Kelten in Brandenburg
Als in der Nähe des kleinen Dorfes Baitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark 41 so genannte Regenbogenschüsselchen geborgen wurden, war die Sensation perfekt.
Fachleute staunten und die internationale Presse berichtete ausführlich über den Fund.
Dabei wirken die unverzierten, etwa fingernagelgroßen Schälchen auf den ersten Blick recht unscheinbar. Doch dieser Eindruck trügt nachhaltig.
Bei den Baitzer Regenbogenschüsselchen handelt es sich um den größten Fund keltischer Münzen und den ersten keltischen Goldfund in Brandenburg überhaupt.
Doch wie waren diese Reichtümer vor mehr als 2000 Jahren in eine Siedlung fernab des keltisch geprägten Kulturraumes gelangt?
Diesen und anderen Fragen widmet sich der Archäologe Reinhold Schulz M.A. in seiner Führung.
Als Kenner der Regenbogenschüsselchen erläutert er, welche Rolle diese in der keltischen Welt spielten und wie sie zu ihrem besonderen Namen kamen. Der kurzzeitig im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg ausgestellte Goldschatz von Baitz wird hierbei ausführlich in den Fokus genommen.
Die Teilnehmenden erfahren zudem, dass auch andere archäologische Funde aus dem Land Brandenburg auf eine Verbindung zwischen Kelten und frühgermanischen Gruppen im eisenzeitlichen Nordmitteleuropa verweisen.

5.00 €, Es gibt reduzierte Preise

Samstag, 18 Juni de 14:00 à 15:00

Jedes Publikum

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Führung

Rennofen und Roggenfeld Die vorrömische Eisenzeit in Brandenburg
Diese Führung bildet den Auftakt zu unserem Programm der Europäischen Archäologietage 2022.
Da die Beiträge in diesem Jahr ganz im Zeichen der keltischen Regenbogenschüsselchen stehen, nimmt diese Führung den zeitlichen Kontext dieser Münzen ins Visier – die vorrömische Eisenzeit.
Eisen war noch im 8. vorchristlichen Jahrhundert ein rares und somit kostbares Gut. Doch seine Härte und wohl auch seine Seltenheit machten es zu einem begehrten Rohstoff, welcher immerhin einer ganzen Epoche ihren Namen verlieh.
Musste man noch im 6. Jh. v. Chr. Roheisen aus dem keltischen Süden importieren, gelang es bald den begehrten Rohstoff aus hiesigem Raseneisenerz zu gewinnen. Vermehrt gehören seitdem eiserne Pflüge und Sicheln ebenso wie Schwerter, Pfeilspitzen und anderes Gerät zum archäologischen Fundgut.
In dieser Führung begegnen den Teilnehmer*innen aber nicht nur Eisenobjekte.
Auch bronzener Schmuck, aufsehenerregend verfüllte Erdschächte, Klimaschwankungen und Roggen gehören in diese Zeit.

5.00 €, Es gibt reduzierte Preise

Freitag, 17. Juni de 11:00 à 12:00

Jedes Publikum

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Brandenburg, Prignitz

Stadtmuseum Wittenberge

Stadtmuseum “Alte Burg“
Putlitzstraße 2
19322 Wittenberge

https://www.wittenberge.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=50286

Die Stadtmuseen Wittenberge bestehen aus der dauerhaft geöffneten “Alten Burg“, die die Stadtgeschichte seit der industrialisierung bis in die DDR mit dem Fokus Nähmaschinenproduktion zeigt, dem saisonal geöffneten Uhrenturm, der die Geschichte des ehemaligen Singer- und Veritas Nähmaschinenwerks darstellt und dem zu besonderen Anlässen geöffneten Steintor.
Die “Alte Burg“ verfügt über WLAN und ein kleines Café.

Workshop

Was Archäologen machen!
Mitmach-Seminar für Alle

Archäologie fasziniert Viele. Aber wie spannend und abwechslungsreich dieser Beruf ist, können sich Wenige vorstellen. Im Rahmen der Internationalen Archäologietage stellt das Stadtmuseum Wittenberge den Beruf des Archäologen vor: im Mitmach-Seminar für alle Altersgruppen werden wir mit Originalfunden arbeiten und nebenbei ganz viel Wissenswertes über Archäologie und Archäologen erfahren.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

5.00 €

Sonntag, 19. Juni de 15:00 à 16:30

Kinder, Familie, Erwachsene, Jedes Publikum, Schulgruppen

Schulgruppen :

Sekundarschule, Gymnasium

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl, Hörbehinderung

Der Zugang zum Gebäude ist im Erdgeschoss und barrierefrei. Eine Behindertentoilette ist vorhanden.

Brandenburg, Wusterhausen/Dosse

Wegemuseum

Am Markt 3
16868 Wusterhausen/Dosse

www.wegemuseum.de

Die Sonderausstellung wird mit einem Vortrag zum EInbaum von Ziesar eröffnet. Der Wusterhausener Einbaum ist in der Dauerausstellung zu sehen, die sich mit dem Einfluss der Wege auf die Entwicklung einer Kleinstadt beschäftigt.

Ausstellung

“Schwimmendes Holz“, Ausstellungseröffnung
Eröffnung der Sonderausstellung des Brandenburgischen Landesamtes
für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums zum Einbaum aus Ziesar, ergänzt durch Informationen zu Einbäumen in Museen der Umgebung, Einführungsvortrag von Dr. Christof Krauskopf, BLDAM

Kostenlos

Samstag, 18 Juni de 11:00 à 16:00 à 00:00

Familie, Erwachsene

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl

Brandenburg, Welzow

Archäotechnisches Zentrum Welzow

Archäotechnsiches Zentrum Welzow
Fabrikstraße 2
03119 Welzow

https://www.atz-welzow.de

Das Archäotechnische Zentrum Welzow ist ein Museum und eine außerschulische Bildungseinrichtung. In unserer interaktiven Ausstellung „Holz – Mensch – Archäologie“ erleben Besucher altes Holzhandwerk hautnah. Unser Kräuter- und Epochengarten lädt ein, Kulturpflanzen aus 8.000 Jahren Menschheitsgeschichte kennenzulernen. In Spezialworkshops und Bildungsprojekten vermitteln wir die Themen Archäologie, Handwerk, Ernährung, Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit. Wir forschen im Bereich der Archäotechnik und der Experimentellen Archäologie.

Workshop

Wir machen uns schön - Schmuck der Bronzezeit
11:00 bis 12:30 Uhr Noppenringe aus Kupfer
Noppenringe sind kunstvoll gewundene Schmuckstücke aus Draht. Doch wie die Wicklung funktioniert, lässt sich auf den ersten Blick kaum feststellen. Wir wollen versuchen, den Dreh rauszubekommen. In der Frühbronzezeit trugen sowohl Frauen als auch Männer die kleinen Ringe aus Kupfer, Bronze oder Gold im Haar.

13 bis 14:30 Uhr Bronzeverarbeitung
Führung mit der Archäologin Jasmin Kaiser durch die Ausstellung „Mensch – Holz – Archäologie“

15 bis 17 Uhr Armringe aus Leder
Wir wollen bronzezeitlich verzierte Armringe aus naturgegerbtem Leder fertigen. Dazu verwenden wir die alten Techniken des Punzierens, Härtens und Färbens. Dieses Material ist aus der Bronzezeit kaum erhalten. Dafür gibt es eine große Vielfalt an wunderschönen Armringen und Gefäßen aus punziertem Bronzeblech. Doch nicht jeder konnte sich das wertvolle Metall leisten. Sicher wurden solche Schmuckstücke auch aus anderen Materialien hergestellt. Warum also nicht einmal ausprobieren, was Archäologen nicht kennen?

In den Pausen stärken wir uns am Feuer mit einem Knüppelkuchen.

8.00 €, Es gibt reduzierte Preise

Sonntag, 19. Juni de 11:00 à 17:00

Kinder, Familie, Erwachsene, Jedes Publikum

Barrierefreiheit

Motorische Schwierigkeiten/Rollstuhl, Hörbehinderung

barrierefreier Zugang

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