Sachsen, Seehausen

Archäologische Grabungen auf dem Breitenfeld bei Leipzig-Seehausen | Landesamt für Archäologie Sachsen

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04356 Leipzig-Seehausen

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Seit Februar 2020 wird die 28 Hektar große Fläche archäologisch untersucht. Auf dem Gelände fanden im Dreißigjährigen Krieg in den Jahren 1631 und 1642 Schlachten zwischen den schwedischen, sächsischen und kaiserlichen Truppen statt.
Neben ein paar Pfostenreihen wurden bisher auch die Überreste von 19 menschlichen Skeletten ausgegraben. In flachen Gruben fanden die Wissenschaftler zwei Massengräber mit zehn beziehungsweise sechs Toten, ein Doppel- und ein Einzelgrab. Besonders interessant ist die Bestattung des einzelnen Individuums. Hier konnte eine Geschosskugel aus der Schulter des Toten in situ geborgen werden: Eine Schussverletzung, die vermutlich zum Tod geführt hat.

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Ein "Rundflug" über die Ausgrabungen auf dem Breitenfeld bei Leipzig-Seehausen

Die Drohne nimmt uns mit auf einen Rundflug über unsere archäologische Ausgrabung auf dem Breitenfeld bei Leipzig-Seehausen. Seit Februar 2020 wird die 28 Hektar große Fläche archäologisch untersucht. Auf dem Gelände fanden im Dreißigjährigen Krieg in den Jahren 1631 und 1642 Schlachten zwischen den schwedischen, sächsischen und kaiserlichen Truppen statt.

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Pressekontakt :

Dr. Christoph Heiermann

Christoph.Heiermann@lfa.sachsen.de

0351 8926-603

  • Referatsleiter Dr. Harald Stäuble (3. v.r.) erklärt die Befundsituation an einem der Massengräber (c) LfA
    Referatsleiter Dr. Harald Stäuble (3. v.r.) erklärt die Befundsituation an einem der Massengräber (c) LfA
  • Dieser Gefallene wurde von der Geschosskugel im Bereich der Schulter vermutlich tödlich verletzt (c) LfA
    Dieser Gefallene wurde von der Geschosskugel im Bereich der Schulter vermutlich tödlich verletzt (c) LfA

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